BÜRGERINITIATIVE "LANGE HECKE"
 STEINBRUCH - NEIN DANKE!                                                                                                         

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Gästebuch

56 Einträge auf 12 Seiten
Anwohner
11.08.2020 16:33:27
Mir erscheint es so, dass es in dieser aktuellen Diskussion wie so oft nicht um die Sache selbst geht, sondern um das Rechthaben und -bekommen eines der beiden Lager.
Es wird nicht diskutiert, sondern debattiert. Ziel der Diskussion ist es, aus These und Antithese die Synthese zu gewinnen. Dabei müssen alle Beteiligten bereit sein, aufeinander zu zu gehen und Kompromisse zu schließen. Kompromissbereitschaft sehe ich auf keiner Seite der beiden Lager. Nach Debattenmanier versucht jeder mit seinen Wahrheiten und Unwahrheiten möglichst viele in sein Lager zu bekommen und mit der so gewonnenen Mehrheit "sein" Recht zu bekommen. Das finde ich sehr schade, denn unsere Gesellschaft triftet immer mehr vom Gedanken des Allgemeinwohles ab hin zum Eigenwohl, vom Miteinander zum Gegeneinander, vom Altruismus zum Egoismus.
Ich habe der Bürgerinitiative meine Unterschrift gegeben, nicht um den Steinbruch zu verhindern, sondern um einen tragfähigen Kompromiss zwischen Anwohnern, Unternehmen und Umwelt aufgrund demokratischer Diskussion zu erlangen. Ich bin dafür bereit auch meine eigene ablehnende Haltung der Ab- und Anfahrt über die K53 zu überdenken, wenn es entsprechend gute Argumente des Unternehmens und seiner Unterstützer gibt. Politische Lagerbildung hat noch nie zu guten bzw. optimalen Ergebnissen geführt.
Eine Bürgerversammlung bei dem die Argumente auf dem Podium ausgetauscht werden können, wäre hier mehr als hilfreich. Sie wegen COVID-19 abzulehnen, ist Negierung eines Instrumentes der politischen Willensbildung. Neuer Alltag unter COVID-19 bedeutet auch, neu zu denken. Eine Bürgerversammlung muss nicht zwingend in einem geschlossenen, überfüllten Raum abgehalten werden. Wir haben genügend Freiflächen und Technik, um bei sommerlichen Bedingungen eine Bürgerversammlung mit Abstand unter freiem Himmel abzuhalten.

Übrigens ein Hinweis zum Thema (Un-)Wahrheit: Gewerbesteuer wird nicht nur auf der Basis des Gewinnes berechnet.
Dennis B
08.08.2020 22:03:28
Und wieder einmal wurde die Abbaumenge ( und auch das LKW-Aufkommen ) von Herrn Weber nach unten korrigiert.

Die 90000 Tonnen lesen sich in der Presse auch angenehmer als die 100000 Tonnen die in der Stadtverordnetensitzung zur Abstimmung gestellt wurden. Was sind schon 10 Prozent?

Die Zahl der Transportfahrzeuge wird auch stetig kleiner, aber ein anderer Aspekt taucht beiläufig auf. Die Unternehmen die Kalkschotter benötigen holen bestimmt auch mit eigenen Fahrzeugen ab, oder? Aber natürlich in zu vernachlässigender Anzahl und ausschließlich mit Neufahrzeugen...
Frank R
28.07.2020 17:14:32
Die A44 Baustellen liegen mit ziemlicher Sicherheit auch noch im Aktionsradius des "regionalen Steinbruches", oder?

"Holla, die Waldfee" Ihr lieben Anwohner im Nordosten der langen Hecke. ( ich denke da speziell an Imshausen, Solz und die nachfolgenden Ortschaften außerhalb des Bebraer Stadtgebietes / oder gehts es dann vielleicht doch durch Bebra !?!?! )
Ralf S.
24.07.2020 11:19:03
.­..­..­"Schotter" gibt es überall; Ruhe und saubere Luft gibt es leider selten! Es sei denn "anonym" meint "Schotter" als Zahlungsmittel für Korrupte "Lobbyisten"? Tja.......
Dennis B
24.07.2020 10:16:41
Hallo zusammen,

sehr, sehr viele Berichterstattungen in den letzten Tagen. Die Zahlen bezüglich Abbaumenge und LKW Fahrten von Herrn Weber werden stetig kleiner, der drohende Zeigefinger größer.

Vielleicht sollte die BI mal herausarbeiten und darstellen wo der LKW Verkehr zu erwarten sein wird, wenn die Variante K53 kommen sollte. ( inkl. Arbeitsbeginn und Arbeitsende der Fahrer auf dem Betriebshof in Bebra ) Viele Bürger Bebras sind der Meinung mit der ganzen Geschichte keine Berührungspunkte zu haben, was sich aber als Trugschluss herausstellen könnte.
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