BÜRGERINITIATIVE "LANGE HECKE"
 STEINBRUCH - NEIN DANKE!                                                                                                         

                                www.keinsteinbruch.eu

Gästebuch

56 Einträge auf 12 Seiten
Udo Grebe
28.12.2020 09:25:19
Liebe BI Lange Hecke,
Euer Arrangement zur Erhaltung eines sehr schützenswerten Naturraumes in den Gemeinden der Stadt Bebra verdient großen Respekt und Anerkenntis!
Die Information und Aufklärung über ein so einschneidendes Projekt ist sehr sachlich und kompetent ohne überzogene Panikmacherei.
Neben der scheinbar nicht substanziell nachgewiesen Notwendigkeit eines so immensen und vor allem langfristigen Eingriffes in unser noch im ländlichen Raum lebenswertem Umfeld, sehe ich ohne "unternehmerfreundliche­s Zusammenwirken" der Zuständigen öffentlichen Stellen ohnedies keine Genehmigungsfähigkeit. Die Entwicklung im infrastrukurellen Bereich durch ständiges "Zubauen" hat den Zenit längst überschritten auch wenn gerade zur Zeit hier noch viele unsinnigen Projekte gerade im schönen nordhessischem Bergland mit Macht durchgeboxt werden. Hier ist im Hinblick auf Mobilität längst ein Wandel im Gange, der eine ressourcenfressendes Dinosaurierprojekt wie dieses hier hinter sich lässt. Eine soweit reichender Eingriff in unwiederbringliche Lebensräume ist kaum mit existentiellen wirtschaftlichen Argumenten zu rechtfertigen, zumal die beabsichtigte technische Ergiebigkeit in den Ausmaßen sicher nicht belegt wurde und auch den technischen Qualitätsansprüchen folgend, mit Fug und recht bezweifelt werden muss.
Um so wichtiger ist der Widerstand gegen Umweltzerstörung und Gefährdung der Gesundheit im unmittelbarem Umfeld unter Ausschöpfung aller administrativer Möglichkeiten der Bürgerinnen und Bürger!
Beste Grüße und viel Erfolg, Udo Grebe
Wolfgang Heyer
02.11.2020 13:24:56
Eure Seite ist wirklich informativ. Wichtig ist, dass es uns Bürgerintiativen gibt!!! ( Wenn auch für Bürgermeister und Gemeindeparlamente ab und zu sehr unbequem ) Es uns die HGO auf demokratischen Weg, ermöglicht die manchmal, ob nun aus Unwissenheit oder aufgrund Fehlinformation falsch gefassten Beschlüsse der Stadtverordnetenversamm­lungen bzw. der Gemeindevertretungen genauer unter die Lupe zu nehmen und bei einem Obsiegen per Bürgerentscheid diese zu korrigieren.

Das ist in meinen Augen gelebte Demokratie !!!

Ich wünsche Euch allen, mich mit einem Zitat von Sir Winston Churchill verabschiedend, noch viel, viel, Erfolg ! Seid wacker genug und zieht es durch! Zitat frei: Noch nie haben so viele, so wenigen, so viel zuverdanken.Zitatende.
@Auch Demokrat Demos
15.08.2020 09:41:55
Sie scheinen der Ansicht zu sein, dass die Bürgerinitiative eine Lücke in der hessischen Gemeineordnung schamlos für Ihre Zwecke ausnutzt und missbraucht. Sie sollten sich dringend an die hessische Landesregierung wenden... *Ironie aus*
Auch Demokrat Demos
15.08.2020 00:13:22
Hallo Demokrat,
hier zitiere ich zunächst deinen Text :...geht es doch lediglich darum, die von den Stadtverordneten „einsam“ getroffene Entscheidung auf ein breiteres, demokratisches Votum der ca. 11 000 wahlberechtigten Bürger und Bürgerinnen zu übertragen." Wenn ich so etwas lese, dann fehlen mir die Worte. Bei der Kommunalwahl sind die Stadtverordneten durch demokratische Wahl ins Stadtparlament gewählt worden. Jetzt beschliessen diese gewählten Volksvertreter etwas. Da das anscheinend einigen nicht passt, wird mit Phrasen und Argumenten num sich geschlagen, wo man sich fragt, ob manche überhaupt begriffen haben, was Demokratie bedeutet. Man stelle sich vor, dass alle vom Steinbruch "betroffenen" Dörfer mit allen "betroffenen" Bürgern wählen gegangen sind bei der letzten Kommunalwahl. Mehrheiten haben sich aufgrund der Wahl gebildet, und die Mehrheit war dann auch zufrieden mit dem Wahlergebnis. Jetzt haben aber die gewählten Volksvertreter eine Entscheidung getroffen, die einigen nicht so schmeckt. Das ist aber Demokaratie liebe Bürger.
Demokrat
13.08.2020 18:18:55
Ich kann die Aufregung auch nicht verstehen. Egal ob für oder gegen den Steinbruch; bei dem Bürgerbegehren geht es doch lediglich darum, die von den Stadtverordneten „einsam“ getroffene Entscheidung auf ein breiteres, demokratisches Votum der ca. 11 000 wahlberechtigten Bürger und Bürgerinnen zu übertragen. Gut, dass wir in einer Demokratie leben und uns dieses Instrument zur Verfügung steht. Es gibt Länder, in denen das undenkbar ist. In wieder anderen Ländern ist es geradezu selbstverständlich. Wir sollten von solchen, uns zu wirklich mündigen Bürgern machenden Instrumentarien viel öfter Gebrauch machen. Dann braucht auch hinterher keiner über „undemokratische“ oder vielleicht sogar falsche Entscheidungen zu meckern. Grundvoraussetzung für kluge Entscheidungen der Wähler ist allerdings umfassende und ehrliche Information. Und hier muss ich allerdings der Bürgerinitiative Recht geben: die Informationspolitik der Stadt Bebra war miserabel.

Ich hoffe, dass die BI die notwendigen Unterschriften zusammen bekommt. Damit ich und alle Wahlberechtigten zu diesem sensiblen Thema eine Stimme haben.
Anzeigen: 5  10   20