BÜRGERINITIATIVE "LANGE HECKE"
 STEINBRUCH - NEIN DANKE!                                                                                                            

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 FOTOS; ©M.Ribitzki

 

PORTRAIT BRAUNHAUSEN

das beschauliche 120-Seelen-Dörfchen befindet sich landschaftlich wunderschön gelegen zwischen Gilfershausen und Asmushausen, abseits großer Straßen. Erstmals erwähnt wurde der Ort im Jahr 1252 als Brunenhusen.

Immer schon von der Landwirtschaft geprägt, findet man im Ortsbild einige typische Hofensembles. Heute gibt es hier noch einen Vollerwerbslandwirt und einige kleinere Nebenerwerbsbetriebe. Außerdem beherbergt der Ort einen Handel für Bio-Kräuter, die zum großen Teil in unmittelbarer Nähe, am Tannenhof angebaut werden.

Zunehmend wird Braunhausen als Wander- und Fahrradregion entdeckt und das sowohl von der einheimischen Bevölkerung, als auch von Urlaubern. Die vier Motto-Kulturwanderwege (Quincunx) haben hier sicherlich ihren Beitrag geleistet. Fünf Orte längs der Wanderwege werden verbunden durch die Quincunx-Routen. Jeder einzelne davon widmet sich einem besonderen Thema, nach dem er benannt ist: Rotmilan, Adel, Orchideen und Bergbau. Letzteres hatte in Braunhausen bis ins Jahr 1967 Tradition. Fast 400 Jahre wurde hier Bergbau betrieben. Zum Ende der Bergbauära war es Schwerspat für die Farbenherstellung, der abgebaut worden ist.

Naturschutz wird in Braunhausen schon lange betrieben, bereits seit den 1980er Jahren wird z.B. der Kalkmagerrasen gehegt und gepflegt, um so die Artenvielfalt weitgehend zu erhalten. Kalkmagerrasenflächen zählen zu den schützenswerten Bereichen gemäß FFH-Richtlinien (Flora-Fauna-Habitat).

Braunhausen ist ein lebendiger Ort mit regem Vereinsleben, jedes Jahr trifft sich die kleine Gemeinde zu geselligem Beisammensein, z. B. zum Sonnenwendfeuer oder dem Lindenblütenfest unter der schönen Dorflinde, beim Fußballturnier am neuen Bolzplatz oder zu gemeinsamen Ausflügen.

Abwanderung war bis vor kurzem hier noch ein Thema, diese Entwicklung konnte gestoppt werden, Neubauten sind in den letzten Jahren entstanden und das nicht etwa auf der grünen Wiese, nein, mitten im Ort. Weitere neue Wohnhäuser werden in der kommenden Zeit in Braunhausen gebaut und alte Liegenschaften sollen z. B. über IKEK (integriertes kommunales Entwicklungskonzept) und andere Programme der Stadt Bebra für neuen Zuzug sorgen.

Um diese positiven Entwicklungen nicht zu gefährden, zum Schutz unserer Natur und der daraus erwachsenden Möglichkeiten für die Region, soll die geplante Erweiterung des Steinbruchs verhindert werden. Denn was es heißt, unmittelbarer Anrainer eines Steinbruchs zu sein, wissen die Braunhäuser nur zu gut, wurden doch oberhalb des Ortes jahrzehntelang Brüche betrieben.